Aarhus Kopenhagen 2015: Unbekannt und intensiv

Die große Belt Brück von Jütland aus

Beitrag von Kai-Michael Lilie

Ich habe so manche Träume auf dem Rad erleben können. So manche träume ich noch. Kai-Michael - Radfahrer & Blogger aus Leidenschaft.

25. Januar 2020

Aarhus Kopenhagen: Die Veranstaltung

Als ich mit dem Rennradfahren im zarten Alter von 16 Jahren anfing (aus der Perspektive eines 50+ Menschen), waren Distanzen von 30 km mit meinen gebraucht gekauften Stahlrenner lang und weit. Auch während meiner Unizeit um die Mitte zwanzig herum, hatten sich die Distanzen nicht nennenswert verlängert. Ernsthaft mit dem Fahren fing ich mit Mitte 30 an.

Damals suchte ich einen körperlichen Ausgleich zu meiner im wesentlichen geistigen beruflichen Tätigkeit. Willkommener Anlass und Motivation in diesen Sport wieder einzusteigen, war die Vätternrundan 2002. Mein damaliger Vertriebsleiter (der „Kalle“) erzählte, dass er mit seiner Squash Truppe regelmäßig an diesem 300km Event rund um den südschwedischen See teilnehme. Das fand ich als ambitioniertes Ziel ziemlich cool und motivierend. Und so ließ ich 2001 für 300 Mark meinen alten Renner aufmöbeln. Mit ihm und Kalles Gruppe nahm ich erfolgreich im folgenden Jahr die Runde um den See in Angriff und wiederholte 2004 das Ganze ein weiteres Mal.

Wie es bei einigen so ist: Höher, weiter, schneller. Ich erfuhr, dass es in Dänemark eine noch längere Veranstaltung gebe: den „Motionscykelløbet Aarhus København“, Aarhus, Odense. Kopenhagen, kurz A-O-K.

Zwischen 1998 und 2005 fand diese Veranstaltung insgesamt 17 Mal hintereinander statt. Anfangs waren es knapp 500 Teilnehmer, die auf schönen Schleichwegen abseits der großen Verkehrsachsen ihren Weg durch die dänischen Provinzen nach Kopenhagen suchten und fanden. In der Spitze waren es schließlich 4.000 Radler. Mit der großen Beltbrücke kam es jedoch zur Zäsur. Die Brücke durfte nicht wie erhofft benutzt werden. Die Radfahrer wurden weiterhin in Bussen nach Seeland transportiert. Damit verlor das Rennen so an Reiz, dass schließlich 2004 die Entscheidung fiel, 2005 die Veranstaltung letztmalig durchzuführen.

Einem neuen Veranstalter gelang es einige Jahre später für 2015 die Genehmigung, das Rennen über die Brücke zu führen, zu erhalten. Die guten Erinnerungen und der gute Ruf der alten Veranstaltung in Verbindung mit der Brückenüberfahrt führten nun dazu, dass die Teilnehmerzahlen gleich bei der ersten Veranstaltung im neuen Format auf 6.500 Teilnehmer hochschnellte, wobei ein Teil von Odense aus über eine Strecke von knapp 190 km bis Kopenhagen startete.

Die große Belt Brücke ist eine der Attraktionen von Aarhus Kopenhagen
Die große Belt Brücke
Photo by Mikael Seegen on Unsplash

Die Überquerung der Brücke als absolute Ausnahme im Rahmen des Rennens auf einer extra abgesperrten Spur war und ist eindeutig ein Highlight dieses Rennens; für die bis zu drei Stunden im Stau stehenden Autofahrer wohl eher ein überflüssiges Lowlight.

2017 wurde die Genehmigung für 2018 – wohl unter anderem wegen der Befürchtungen eines erneuten Staus auf dieser dänischen Hauptverkehrsader – kurzfristig und überraschend abgesagt. Eineinhalb Jahre Vorbereitung waren für die Katz. Das Unverständnis und der Frust groß. Der zweite Versuch nach 2015 soll jetzt Anfang September 2020 erfolgen.

In Deutschland scheint diese schöne Veranstaltung eher unbekannt zu sein, obwohl sie absolut erfahrens- und erlebenswert ist. Sie ist dabei fest in dänischer Hand mit vielen weiteren Skandinavier. Schließlich gibt es vereinzelte Einsprengsel anderer Nation. So konnte ich mich 2015 bei insgesamt 2.291 Finishern auf der langen Distanz als 15. in der deutschen Nationenwertung positionieren. Meine bisherige beste Platzierung bei allen gestoppten Veranstaltungen. Hört sich super an; ich war jedoch gleichzeitig der letzte Deutsche auf der langen Distanz (1.475ter overall). Soviel zum Thema deutsche Teilnehmerzahlen.

Wie man aus den Jahresdaten ersieht, findet dieses besondere Eintagesrennen in unregelmäßigen Abständen alle Jubeljahre statt. Und selbst wenn es geplant ist, so zeigt die Erfahrung, heißt es noch lange nicht, dass es tatsächlich dazu kommt. Diese Ungewissheit macht für mich nochmals einen zusätzlichen besonderen Reiz aus: „Dieses Jahr nicht, aber nächstes!“, funktioniert hier eben genau nicht. Des Weiteren, wenn es denn mal stattfinden soll und auch tatsächlich stattfindet, dann ist dennoch klar, dass dies wahrscheinlich auf längere Zeit hin die einzige Veranstaltung sein wird / könnte. Ich bin gespannt, ob es 2020 tatsächlich klappt?!

Ein weiterer Reiz der Veranstaltung lag damals für mich darin, dass ich nach meinen beiden erfolgreichen 300er Vätternrunden hoffte, meine Erfahrungen größere Entfernungen auf dem Rad zu fahren mit einer deutlichen, aber aus meiner Sicht nicht übermäßigen, Steigerung der Kilometerzahlen erweitern zu können.

Zudem dachte ich, sei diese Einwegstrecke eine gute Übung für die Styrkeproven in Norwegen über ca. 540 km zwischen Trondheim und Oslo, die ich ebenfalls mittelfristig angehen wollte (was ich auch 2018 erfolgreich tat, aber das ist eine andere Geschichte).

„Min lille Strykeproven“ selbst führte von Aarhus aus durch das südöstliche Jütland nach Fünen rüber, dann über die große Beltbrücke schließlich auf Seeland Richtung Kopenhagen. Die Strecke war mit 376 km angekündigt (auf der Urkunde waren es 379km) und hat knapp 2600 Höhenmeter. Unterwegs konnten sechs Depots angesteuert werden, Die ersten drei Depots lagen zwischen 60 und 75 km auseinander, danach einmal knapp 40 km, dann knapp 60 km. Vom letzten Depots aus waren es abschließend knapp 37 km Endspurt bis ins Ziel.

 

Anreise

Der Sommer 2015 war ein besonderer. Millionen von Menschen waren in Europa, Deutschland und Skandinavien unterwegs, um für sich eine bessere Zukunft zu finden. Die Migration war damals überall insbesondere an den Bahnhöfen präsent. Am 9. September 2015 marschierten in Dänemark hunderte Flüchtlinge auf der E45 in Südjütland Richtung Schweden. Als eine erste Maßnahme unterbrachen die Dänen daraufhin die Zugverbindungen zwischen Deutschland und Dänemark.

Als ich am 11. September mit dem Zug Richtung Aarhus aufbrach, war nicht klar, ob ich wie geplant in Flensburg in den dänischen Zug Richtung Aarhus würde steigen können. Auch die Schaffner an Bord des Regionalexpress‘ selbst wussten schließlich am Reisetag nichts Konkretes, als ich von Hamburg aus Richtung Flensburg unterwegs war. Als der Zug in Flensburg angekommen war, war klar, dass es mit dem Zug von dort aus jedenfalls nicht weitergehen würde. Ob ein Zug in den dänischen Bahnhöfen jenseits der Grenze bereitstünde? Ebenfalls unklar.

Im Zug Richtung Flensburg
Ankunft in Flensburg
Im Bahnhof

Wie sollte ich also nach Aarhus zum Start von A-O-K kommen? Im Zug hatte ich Sören kennengelernt, der auch von Aarhus nach Kopenhagen starten wollte. Wir beratschlagten, was zu tun sei. Mit dem Fahrrad über die Grenze zum nächsten Bahnhof, mit dem Taxi? Zum nächsten Bahnhof, oder zum übernächsten? Gibt es überhaupt Züge auf der anderen Seite? Die Lage blieb unübersichtlich. Am Ende saßen wir in einem Taxi, und beschlossen gemeinsam die komplette Strecke im Auto bis Aarhus zurückzulegen. Keine Unsicherheit, kein Warten, kein Umsteigen. Jeweils 100 €.

Das Taxi setzte uns knapp zwei Stunden später in Aarhus direkt beim Fußballstadium ab, von wo aus am nächsten Morgen auch der Start erfolgen sollte. Dort erhielten wir die Startunterlagen. Ich hatte ein Startfenster bei der Anmeldung erhalten, gemäß dem ich ca. 2 Stunden nach den ersten Startern aufbrechen würde. Das gab mir jedoch zwei Stunden weniger Luft, rechtzeitig an der großen Belt Brücke zu sein. Die Brücke sollte nämlich ab einen bestimmten Zeitpunkt für den Radverkehr geschlossen werden. Ich wäre zwar mittels eines Busses rüber transportiert worden und weitergekommen, aber das erschien mir wie der halbe Spaß. Bei der Anmeldung fragte ich, ob es möglich sei, direkt mit der ersten Gruppe zu starten? „Alles kein Problem!“, erklärten mir die entspannten Dänen.

Die Ceres Arena, erster Anlaufpunkt bei Aarhus Kopenhagen
Anmeldung

Danach fuhr ich zu meiner Unterkunft im Zentrum Aarhus‘, die ca. zehn Minuten mit dem Rad vom Start entfernt lag. Bevor ich abends ins Bett ging, machte ich eine kleine Erkundungstour durch die Stadt.

Vor der Unterkunft

Ich hatte mich nicht kundig gemacht, und so marschierte ich ziellos durch das Zentrum. Das, was ich sah, hat mir sehr gut gefallen. Nettes Städtchen. Als Kulturhauptstadt Europas 2017 ist Aarhus auf jeden Fall eine Reise ohne Fahrrad wert.

Aarhus

Befürchtungen

AOK war das erste lange Rennen für mich, welches ich „alleine“ in Angriff nehmen wollte. Ich war ziemlich aufgeregt. Schaffe ich die Strecke? Was ist, wenn es nicht mehr weitergeht? Ich alleine in Dänemark! Kilometer weg von zu zuhause und ohne Wechselwäsche (die mit dem LKW nach Kopenhagen gebracht wurde)! Was ist, wenn es die ganze Zeit regnet (nachts über hatte es das, zum Glück auf Strecke nicht)? Was, wenn der Wind die ganze Zeit von vorne kommt (ja, tat er leider ausgiebig)? Schaffe ich es rechtzeitig bis und damit über die Brücke? Was, wenn das nicht klappt? Was, wenn ich die ganze Strecke solo fahren muss? Die Nacht vom 11. auf den 12. September 2015 war für mich unruhig und ich machte mir definitiv (mit Durchfall auf dem Klo) „in die Hose“. Was, wenn das anhält? Ich war definitiv nicht tiefenentspannt und die Nacht war entsprechend kurz.

 

Die Strecke

Start zum Aarhus Kopenhagen Rennrad Event
Der Start

Ich stelle mich gleich morgens entspannter (es gibt kein Zurück), aber immer noch aufgeregt, müde zu der ersten Startgruppe. Das Stadium war schon gut besucht, dabei alles ruhig und unaufgeregt. Die Sonne brach ein wenig durch die Wolken. Auf der Videowand des Stadiums lief ein Scribble zu A-O-K, wo die verschiedenen Stationen und Highlights der Strecke vor uns aufgezeichnet und miteinander spielerisch verbunden wurden in Dauerschleife.

Das Ziel vor Augen

Kurz vor halb neun ging es los. Ich rollte locker aber mit den oben beschriebenen Gedanken auf nassen Straßen aus Aarhus heraus. Erst einmal auf die Ostsee zu, dann an ihr entlang. Dabei war ich sehr positiv überrascht vom ersten Streckenabschnitt, kleine, ruhige Straßen entlang des Meers durch – unerwartete – Wälder Richtung Süden. Die Straßen trockneten im Lauf des Tages ab, dafür trat ein, was die Wettervorhersage windtechnisch aufgerufen hatte: strammer Gegenwind mit teilweise 30, 40 km/h.

Das erste Depot erreichte ich nach 57,5 km in Horsens, praktisch funktional. Nach einem kurzen Halt ging es weiter in Richtung Vejle. Wieder war ich überrascht, wie hügelig die Strecke in Jütland war. Es ging rauf und runter. „Glazial überformt!“, würde mein Kumpel Norbert als Geograph sagen.

Bei Vejle beginnen die „dänischen Ardennen“. Nach ziemlich genau 100km erreichte ich den mir bis dahin unbekannten Munkebjerg Hügel, der ein dänischer Kult“anstieg“ zu sein scheint. Er war und ist ein Highlight der Strecke. Zunächst ging es jedoch runter an den Velje Fjord und unter der E45 Brücke hindurch Richtung Velje entlang des Wassers.

Runter entlang des Fjords
Hinten die E45 Brücke

Ich rammte dann gefühlt in eine Wand, als es aus Velje heraus den Hügel hoch ging. Der Hügel ist lediglich 1.150m lang, überwindet aber mit in der Spitze 16 Steigungsprozenten 85 Höhenmeter. Für einen Norddeutschen aus der Tiefebene ohne Bergerfahrungen eine echte Ansage. Diverse Radfahrer schoben denn auch sich und ihr Rad diesen Teil der Strecke hinauf.

Das nächste Depot tauchte nach 127,3 km Fahrt in Middelfart gerade auf Fünen ankommend auf. Danach ging es nun auf der dänischen Inselwelt weiter zum nächsten Depot, das südlich von Odense in Rolfsted nach fast 200 km aufgebaut war. 

Pause

Der Wind blies weiterhin ordentlich von vorne. Zum Glück hatte ich bisher immer eine Gruppe gefunden, in der ich mich gut aus dem Wind heraus halten konnte. Die Dänen, so war zumindest mein Eindruck, fuhren in ihren Gruppen diszipliniert, nahezu stoisch ihr Tempo runter. Es wurde in der Regel auch immer auf Radwegen gefahren, sobald sie vorhanden waren. Ich war sicher unterwegs.

Kurz vor Erreichen der Großen Beltbrücke wurden wir mit den auf der kürzeren Strecke in Odense gestarteten Fahrern zusammengeführt. Nach 217,7 km erreichten wir die Große Beltbrücke und strebten auf ihr gemeinsam weiter Richtung Seeland. Die Brücke ist ein beeindruckendes Bauwerk. Auch beeindruckend und schwer zu toppen war es, hier fast zwanzig Kilometer lang über der Ostsee thronend mit dem Rad auf der Autobahn zu fahren. 

20km Brücke

Die Radspur war von der Bahn durch in Gummiblöcke eingebrachte Markierungen abgetrennt. Ich bin einer Gruppe Schutz vor dem Wind suchend gut hinübergekommen, obwohl der Wind ungehindert und ungebremst in die Radfahrergruppe hinein und durch sie hindurch blies. Der Wind erforderte in der Gruppe daher volle Konzentration von allen, um sicherzustellen, dass niemand zu Sturz und alle heile rüber kamen.

Am alten Bahnhof im Hafen von Korsør kurz nach Abfahrt von der Brücke war nach 236,0 km Fahrt das erste Depot auf Seeland erreicht. Dort ging langsam die Sonne unter, und ich genoss ein wenig die Stimmung, bevor ich mich weiter auf den Weg machte.

Korsør Bahnhof

Ich radelte also weiter in Richtung Sørbymagle (267 km). Jetzt war es langsam aber sicher dunkel geworden, also Lichter an. Auch machte es sich bemerkbar, dass ich nicht der Schnellste war. Die Mitfahrer wurden immer spärlicher, und ich war jetzt zunehmend alleine auf den jetzt wieder vom Autoverkehr verschonten kleinen Straßen unterwegs. In dem schon dunklen Büchsenlicht hatte ich meinen ersten Platten. Also kurz gewechselt und weiter Richtung Depot. Leider ging auf dem Weg dorthin dem Reifen erneut die Luft aus, sodass ich meinen Aufenthalt dort zu einem sorgfältigen zweiten Wechsel nutzte: In Ruhe den Mantel checken, den zweiten Ersatzschlauch einziehen, pumpen, essen, trinken.

Weiter zu Depot Nummer 6, nach Havdrup, das eindeutig schönste und einladenste Depot der Tour, das nach 340 km erreicht war. Das Ende der Reise zeichnete sich hier nun langsam ab. Endspurt Richtung Kopenhagen in das eigentliche Ziel „DGI-Stadt“.

So langsam aber sicher machte sich bei mir auf den letzten 100 km die Erschöpfung bemerkbar. Die Dunkelheit und die Alleinfahrten zogen mir so langsam aber sicher den letzten Saft aus den müden Knochen. Da wir uns nach Havdrup den Vorstädten Kopenhagens näherten, wechselten wir von den kleinen Straßen erneut auf die großen Verkehrsachsen, die in Dänemarks Hauptstadt hineinführten. Insgesamt hieß das: beleuchtete Straßen und Radwege, Ampeln, auffahrende Radfahrer, Rudelbildung. Es wurde eng und hektisch. Einerseits toll, wieder in Gruppen unterwegs zu sein, andererseits ist eine Melange aus Enge und Müdigkeit eine gefährliche. Nur keinen Sturz kurz vor dem Ziel! Noch einmal konzentriert Gas geben, um mit den Gruppen schneller ins Ziel zu kommen.

Schließlich ging es auf einer breiten Straße mit dem Flair eines Industriegebietes ins Ziel. Ankunft um 1:40 Uhr nach knapp über 17 Stunden. Dort: Medaille, Suppe und die Suche nach den vorausgeschickten Sachen.

Nachdem ich in Ruhe all dies erledigt hatte, schmiss ich mir meinen Rucksack auf den Rücken, und radelte müde Richtung des zuvor reservierten Hotels. Dort kam ich nach zwei Uhr morgens an die Rezeption. Wenn der Rezeptionist überrascht war, so ließ er sich nichts anmerken.

Mein Rad durfte ich leider nicht mit nach oben auf das Zimmer nehmen, sondern musste es im Hinterhof abstellen. Das ganze Abrödeln des Rades mit Raufschleppen der Sachen dauerte denn auch noch locker eine zusätzliche halbe Stunde. Schließlich hatte ich alles auf dem Zimmer. Schnell unter die heiße Dusche und rein in das angenehme Bett.

Den nächsten Morgen bin ich entspannt angegangen, so leider auch das sonntägliche Kopenhagen. Ich war schon um 08:00 Uhr wach und hungrig. Im Hotel wollte ich nicht essen, so ging ich los und suchte ein Café. Erst um 10:00 Uhr sollte jedoch eins öffnen, und dort frühstückte ich ausgiebig. Die Zeit habe ich mit einer kleinen Sightseeingtour zu Fuß überbrückt.

Gegen Mittag des 13. Septembers rollte ich schließlich mit dem Fahrrad zum Bahnhof. Auf nach Hause! Am Bahnhof traf ich Sören, der ein paar Stunde vor mir Kopenhagen erreicht hatte. Ohne Probleme erreichten wir Hamburg. Unterwegs gab es ordentlich was zu beschnacken, u.a. seine Teilnahme an einem Radrennen in Kapstadt und sein damit verbundener Urlaub auf der Kap Halbinsel. Aber das ist eine andere Geschichte.

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